Die Geschichte des Teppichs ist fast so alt wie die Geschichte der Menschheit. Anfangs noch aus Tierfellen gefertigt, trat der Teppich im Laufe der Jahrtausende seinen Siegeszug an. Nicht nur Muster und Farben haben sich seither gewandelt, auch die Materialien und die Herstellung änderten sich. Inzwischen ist Teppich als hippes Livestyle-Element aus der modernen Raumgestaltung nicht mehr wegzudenken.

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Ein Teppich ist laut Duden ein „geknüpfter, gewebter oder gewirkter rechteckiger oder runder Fußbodenbelag“. So modern diese Definition auch klingen mag, Teppiche sind wohl eines der ältesten Einrichtungsgegenstände der Menschheit. Hatte man früher Tierfelle zur Ausstattung der Behausungen genutzt, wurden diese seit dem Altertum um Teppiche aus Schafwolle, Ziegen- oder Kamelhaar ergänzt. Besondere Fertigkeiten in der Herstellung von textilen Bodenbelägen zeigte der Orient: Der wohl älteste bekannte Nachweis eines geknüpften Teppichs soll 500 v. Chr. in Westasien entstanden sein[1].

 

Teppiche wurden damals aber nicht nur zum Bedecken von Fußböden genutzt, sondern zierten auch Wände. Dabei stand aber nicht nur die Optik im Vordergrund: die schweren Teppiche hatten auch eine wärmeisolierende Wirkung. Diese vielseitige Verwendung finden die Teppiche gegenwärtig nur noch im Orient, während sie in Europa fast ausschließlich zum Bedecken von Fußböden benutzt werden.

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Wer in unseren Breitengraden auf einen „Partnerlook“ von Wand und Boden nicht verzichten möchte, kann mit samtig-flauschigen Shags oder schicken Eyecatchern im trendigen Patchwork-Look den Teppich auf die Tapete abstimmen. Eine Vielzahl von Farben und Qualitäten erlauben eine harmonische Gesamtkomposition.

Experten-Tipp:

“Gemusterte Teppiche, zum Beispiel im Vintage-Look, sind im Trend! Dennoch empfiehlt es sich in kleinen Räumen nur einen Akzent zu setzen: entweder auf dem Boden oder an der Wand!”

 

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[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Teppich