Letzten Samstag bin ich mit einem Freund durch sämtliche Fachgeschäfte gestreift. Während er sonst eher ein Einkaufsmuffel ist, schleppte er mich an diesem Tag von Laden zu Laden. Seine Entschlossenheit war kaum zu bremsen. Verständlich, denn wir hatten einen ganz besonderen Auftrag: Die perfekte Tapete für das Kinderzimmer seines bald zu erwartenden Babys zu finden.

Als ich mich mit ihm und seiner Frau zusammen das letzte Mal getroffen hatte, war das Thema Kinderzimmer aufgekommen. Als geübter Online-Shopper habe ich den beiden auch den Hometrend Onlineshop empfohlen, den sie sich daraufhin auch angeschaut haben. Bei so vielen süßen Tapeten konnten sie sich aber noch nicht so recht entscheiden. Eher Tapete mit Tieren? Mustertapete? Was nur? Da seine Frau zurzeit nicht so gut auf den Beinen ist, schmiedeten die beiden einen Plan: Er schaut sich beim Fachhandel vor Ort alles an und trifft eine Vorauswahl. Sie kommt dann beim nächsten Mal zur finalen Entscheidung mit.

Nachdem wir an einem Samstagmorgen bereits drei Stunden unterwegs waren und er gefühlte 100 Nachrichten mit Fotos von Kindertapeten an seine Frau verschickt hatte, forderte ich eine Essenspause ein. Beim Mittagessen bekundete er sein Verzweifeln. Irgendwie schien nie das Richtige dabei zu sein. Seufzend schlug er theatralisch die Hände über dem Kopf zusammen. Dann erzählte er mir, dass er und seine Frau ursprünglich einen ganz anderen Plan hatten.

2015-09-25 phtalatfreie Böden

Wie ich weiß, ist seine Frau künstlerisch begabt und kann toll malen und zeichnen. In der Nacht, nachdem sie erfahren hatten, dass sie schwanger war, hatte sie einen verrückten Traum. Er holte das Handy hervor und zeigte mir ein Bild. Am nächsten Morgen hatte sie eine Szene gemalt, die eine wundervolle Fantasiewelt zeigte. Beeindruckt schaute ich mir das Bild an und ahnte, was der ursprüngliche Plan der beiden für das Kinderzimmer gewesen war. Wie er mir einen Moment später bestätigte, wollten sie, dass seine Frau das Bild an die Wand malt. Es wäre tatsächlich perfekt. Sie hatten sich sogar schon für eine überstreichbare Tapete entschieden gehabt.

Leider würde seine Frau es körperlich nicht mehr schaffen. Und auch die Frauenärztin hatte ihnen wegen der körperlichen Belastung davon abgeraten. Nach so einer Vorlage war auch mir klar, warum ihnen die Wahl einer anderen Tapete so schwer fiel. Aber eins wunderte mich dann doch. Wieso suchten sie sich nicht einfach einen Handwerker, der die Hometrend Tapetenkollektionen im Programm hat und ihnen die Wand gestaltet?

Im ersten Moment wurde meine Frage mit einer gerunzelten Stirn entgegnet. Diese wandelte sich jedoch schnell in ein Lächeln um. Einen Handwerker! Seltsamerweise hatten sie das nie in Betracht gezogen. Aufgeregt rief er seine Frau an und schlug ihr die Idee vor. Nach einer kurzen Diskussion stand fest: Sie entscheiden sich für einen Handwerker vor Ort und wir schauen, ob es die überstreichbare Tapete noch gibt, die sie ursprünglich haben wollten. Unsere Shopping-Tour neigte dich damit schnell dem Ende zu und bald stießen wir bei den beiden zu Hause mit einem Kaffee auf einen erfolgreichen Tag an.

bml

 

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